Lerngruppe privat 2

Aus Zukunftsklima
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Der Klimawandel. Klimawandel bedeutet, dass durch menschliches Handeln das Klima erwärmt wird. Forscher gehen davon aus, dass es zu einer Erderwärmung von 2 Grad im nächsten Jahrhundert kommt. Dieser Klimawandel wird verursacht durch Abgase von Autos, Flugzeugen und anderen Fahrzeugen, die Abholzung der Wälder, die Verbrennung von Rohstoffen, wie Öl. Gas oder Kohle und die Massentierhaltung. Gase, die das Klima schädigen sind Methan, Lachgas und Kohlenstoffdioxid. Diese Gase verursachen den Treibhauseffekt. Der Klimawandel kann führen zu: • Schmelzen der Gletscher, dadurch Ansteigen des Meeresspiegels • Tiere und Pflanzen sind stark betroffen, einige werden aussterben • Menschen müssen vor Umweltkatastrophen fliehen, wenn alles zur Wüste wird oder es schwere Überschwemmungen gibt. • Es wird schwere Stürme, Überschwemmungen und Hitzeperioden geben • Die Klimazonen verschieben sich • Die Jahreszeiten können sich verschieben • Korallenriffe werden geschädigt, dadurch können sie die Inseln nicht mehr schützen und es kommt zu Sturmfluten • Die Meere werden immer saurer und wärmer. Was kann jeder gegen Klimawandel tun: • Fahrradfahren statt mit dem Auto • Müll trennen und recyceln • Strom sparen • Auf erneuerbare Energien wie Windenergie setzen • Gemüse statt viel Fleisch essen • Bewusst klimafreundlich einkaufen • Fernreisen nur selten machen Treibhauseffekt: „Treibhauseffekt“ beschreibt die Erderwärmung. Es gibt den natürlichen Treibhauseffekt ohne den kein Leben auf der Erde möglich wäre, denn die Lufthülle der Erde (Atmosphäre) lässt Sonnenstrahlen herein und gibt nur einen Teil der Sonnenwärme wieder zurück ins All. Dadurch ist es auf der Erde warm genug um zu leben. Wenn der Mensch zu viel Kohlenstoffdioxid und Methan in die Atmosphäre bläst, werden immer mehr Sonnenstrahlen auf der Erde zurückgehalten und immer weniger Wärmestrahlen ans All abgegeben. Die Folge ist, dass es wärmer und wärmer wird. Kohlendioxid besteht aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Das Gas entsteht bei der Verbrennung von Erdöl, Kohle oder Erdgas. Das passiert in Fabriken, Autos, beim Fliegen oder Heizen. Methan entsteht auf Mülldeponien, in Sümpfen und Mägen und Därmen von Tieren, vor allem Kühen. Also entsteht in der Landwirtschaft und in der Viehzucht immer mehr Methan, was zum Treibhauseffekt führt.

Anstieg des Meeresspiegels: Durch das Schmelzen von Gletschern in Gebirgen und dem Eis der Arktis kann der Meeresspiegel ansteigen. Dann wird viel Land, wo heute Menschen leben überschwemmt, die Menschen müssen flüchten und verlieren ihre Heimat und Arbeit.

Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen: Wenn es immer wärmer wird und sich die Jahreszeiten und Klimazonen verschieben bekommen viele Tiere und Pflanzen große Probleme. Ganze Ökosysteme wie Korallenriffe oder der Regenwald werden zerstört, viele Tiere und Pflanzen werden aussterben (Artensterben) Auswirkungen von Wetterveränderungen:

Es wird mehr Dürren, Überschwemmungen und schwere Stürme geben. Die Folgen sind, dass Ernten vernichtet werden, ganze Gebiete unbewohnbar werden und viele Menschen Hunger leiden müssen und deshalb fliehen werden.

Auswirkungen auf Norddeutschland: Es wird seltener Schneereiche und kalte Winter geben, dafür wird es trockener und heißer im Rest des Jahres. Es drohen schwere Stürme und Überschwemmungen vor allem an Flüssen und an der Küste. Einige Tiere haben schon ihr Verhalten geändert. So fliegen einige Vögel im Winter nicht mehr nach Afrika. Probleme gibt es bei Schädlingen. So gibt es immer mehr Borkenkäfer, die die Bäume schädigen.

Versauerung und Erwärmung der Meere Ins Wasser der Meere gelangt immer mehr Kohlenstoffdioxid. Dieses Gas löst sich im Wasser auf und es entsteht Kohlensäure. Diese Säure ist gefährlich für Pflanzen und Tiere. SO werden zum Beispiel Korallen, die aus Kalk bestehen, von der Säure angefressen und aufgelöst. Wenn das Wasser wärmer wird, kann es weniger Sauerstoff aufnehmen. Dann gibt es aber auch weniger Tiere im Wasser.