T-Shirt von einem Öko-Label

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Auf den Punkt gebracht

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T-Shirts von einem Öko-Label sind meistens aus Bio-Baumwolle. Immer beliebter werden auch T-Shirts aus Hanf. Nicht alle Bio-Klamotten sind aus fairem Handel. Dieses hier aber schon! Es hat das Transfair-Siegel, was bedeutet, dass die Menschen, die es hergestellt haben, dafür faire Löhne erhalten haben und die Arbeitsbedinungen nicht menschenunwürdig waren.

Das bedeutet konkret

Dieses T-Shirt ist sowohl bio als auch fair hergestellt worden. Das heißt, die Baumwolle ist mit dem Transfair-Siegel zertifiziert. Der Unterschied zum sogenannten "konventionellen" T-Shirt, liegt also nicht nur in der Herstellung der Baumwolle, sondern vor allem auch in den Unterschieden bei der weiteren Verarbeitung des Rohstoffs zu einem T-Shirt. Für die CO2-Bilanz ist wichtig, wie oft und wie weit das T-Shirt in seinem Verarbeitungsprozess durch die Welt transportiert wurde. Der Rohstoff unseres T-Shirts wurde in Peru angebaut und dann nach Deutschland transportiert, um hier zu diesem T-Shirt verarbeitet zu werden. Das ist im Vergleich zum konventionell hergestellten T-Shirt eine sehr kurze Weltreise (siehe T-Shirt konventionelle Baumwolle)

Die CO2-Bilanz von diesem Bio-Baumwoll-T-Shirt aus fairem Handel beträgt: 1150g (Quelle: Pendos "CO2-Zähler", S. 44 und S. 37)


Für die Experten unter euch

Im Artikel über Baumwolle werden die Unterschiede zwischen normaler und Bio-Baumwolle erklärt.

Öko-Labels sind zum Beispiel:

Das Öko-Label 'Bekleidungssyndikat' und 'Hirschkind' arbeiten zum Beispiel mit einer kleinen Kooperative in Nicaragua zusammen, die zum Großteil aus Frauen besteht, denen ihre Fabrik selbst gehört. Sie haben sich mit Unterstützung dieser und anderer Labels aus den sogenannten „Sweatshops“ befreit, wo sie zuvor unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten. Ein Sweatshop ist eine Bezeichnug für Fabriken in Entwicklungsländern, die nicht auf Menschenrechte achten und nur sehr niedrige Löhne zahlen. Die Arbeitswoche hat weit über 40 Stunden, Arbeits-Pausen sind sehr selten und sehr kurz, bei Krankheit wird oft kein Lohn bezahlt, Überstunden sind eher die Regel als die Ausnahme und werden ebenfalls nicht bezahlt.

Das Kleine Warenhaus vom Greenpeace Magazin verkauft auch Bio-Klamotten. Die Kleidung enthält keine Chemikalien und Schwermetalle. Außerdem wird darauf geachtet, dass die Arbeiter faire Löhne erhalten. Ihr könnt dort oder bei anderen Bio-Labeln (siehe oben) im Online-Shop nach schönen Sachen stöbern. Die von Greenpeace findet Ihr unter http://www.greenpeace-magazin.de/warenhaus/.

Weiterführende Informationen erhälst du hier:

Transfair-Siegel