World-Café

Aus Zukunftsklima
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf den Punkt gebracht

In lockerer Kaffeehausatmosphäre werden Themen erarbeitet. Hierbei kommen immer unterschiedlich zusammengesetzte Gruppen an einem Tisch zusammen und schreiben ihre Ideen und Gesprächsergebnisse auf eine Papiertischdecke. Im Plenum werden die Ergebnisse von den Gastgebern präsentiert. Die Methode eignet sich insbesondere für die Verarbeitung eines Inputs.

So funktioniert das World-Café:

In einem Raum stehen viele Tische, die mit einem Papiertischtuch bedeckt sind. An jedem Tisch sitzt ein Gastgeber, der die gesamte Zeit dort sitzen bleibt und am Ende die Ergebnisse vorstellt. Alle anderen Teilnehmer wechseln nach ca. 10-20 Minuten den Tisch. An einem Tisch wird gemeinsam eine Fragestellung diskutiert und die Gedanken werden auf dem Tischtusch festgehalten. Es kann auch gemalt, gezeichnet oder gedichtet werden. Es könnte auch ein Mindmap entstehen. Der Kreativität wird freien Lauf gelassen. Nach der vorher festgelegten Zeit wechseln die Diskussionspartner, nur der Gasgeber bleibt am Tisch sitzen. Dieser erläutert den neuen Diskussionspartner kurz die vorherigen Ergebnisse, an die dann wieder angeknüpft werden kann.

Nach drei bis fünf Gesprächsrunden werden Erkenntnisse dem Plenum migeteilt und die Plakate präsentiert.

Tipps für die Durchführung eines World-Cafés:

Die Diskussionen werden zusätzlich durch eine gute Kaffehausatmosphäre angeregt. Der Raum sollte entsprechend gestaltet werden und eine kleine Bar mit Kaffee und Tee (oder anderen Getränken) lockert die Atmosphäre auf. Eine lockere Anordnung der Tische, Blumen und Kerzen verwandeln den Klassenraum in ein gemütliches Straßencafé.

Zur Anregung der Kreativität sollten auf jedem Tisch unterschiedliche Farbstifte liegen. Zusätzlich animiert farbiges Papier, Kleber und Scheren zum Basteln.

In Pausen oder am Ende der Diskussionsrunde ist es sehr bereichernd, wenn alle Tischdecken an die Wände gehängt werden, so dass sie von allen einsehbar sind.

Literatur: