Pizza vom Bringdienst

Aus Zukunftsklima
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Auf den Punkt gebracht

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Bevor uns die Pizza geliefert wird, haben die Zutaten schon eine Weltreise hinter sich, sie haben Uganda, Italien, Mexiko und China gesehen. Unser Pizzaservice hat die Pizza mit einer gewürzten Tomatensauce und verschiedenstem Gemüse belegt und in einem Ofen bei einer möglichst hohen Temperatur von 400 bis 500 °C für wenige Minuten kurz gebacken, um sie uns dann in einem Pizzakarton mit dem Auto zu bringen.

Das bedeutet konkret

Eine Pizza besteht aus Hefeteig, darauf liegen Tomatenscheiben und Tomatensauce, die mit Oregano, Basilikum und Knoblauch kräftig gewürzt ist. Der geschmolzene Käse und eventuell andere Zutaten, wie Salami, Pilze oder Schinken verfeinern das Rezept.

Fertigpizza gehört zu den beliebtesten Fertiggerichten. Der ausgerollte Hefeteig wird zuerst mit Tomatensauce bestrichen und vorgebacken, dann nach dem Abkühlen mit den weiteren Zutaten belegt und schließlich schockgefroren. Der Teig enthält zusätzlich modifizierte Stärke und Triebmittel, was das Backen ohne vorheriges langsames Auftauen ermöglicht.

Woher kommen die Zutaten für die Pizza? Aus verschiedensten Ländern werden die Zutaten nach Deutschland gebracht, um hier die Pizza zusammenzustellen. Für Mehl braucht man Getreide, welches überall auf der Welt angebaut wird. Am günstigsten für die großen Konzerne ist aber eine Belieferung aus den Entwicklungsländern, wie zum Beispiel aus Uganda. In Deutschland wird das Getreide dann zu Mehl verarbeitet. Hefe ist ein Pilz, der in speziellen Fabriken in Deutschland gezüchtet und zu Backhefe verarbeitet wird. Die Tomaten und Oliven kommen aus Italien, Oregano aus Mexiko und Knoblauch aus China. Aus Deutschland kommen die Milch für den Käse und das Fleisch für die Salami. Die weiten Transportwege verursachen Treibhausgase und schädigen damit die Umwelt.

Der Pizzadienst fährt weite Wege, um seinen Kunden die Pizza nach Hause zu liefern. Autofahren verpestet die Luft, die Abgase pusten CO2 in die Luft und verschlimmern dadurch den Klimawandel. Bei jedem gefahrenen Autokilometer wird mindestens 150 g CO2 erzeugt.

Kima-Bilanz: Die CO2-Bilanz der Pizza vom Bringdienst liegt bei 2255 Gramm. (wenn der Bringdienst dafür ca. 5 km für dich gefahren ist).

Für die Experten unter Euch

Mittlerweile gibt es auch Bio-Pizzen zu kaufen. Hier wird auf Geschmacksverstärker und Farbstoffe verzichtet. Die Zutaten wie Tomaten, Käse oder Schinken stammen zudem aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft. Achtet beim Einkaufen auf das Bio-Siegel, damit Ihr sicher gehen könnt, dass die Kriterien für einen ökologischen Landbau eingehalten wurden.

Weitere Informationen bekommst Du hier:

[1] Ein Video von Dr. Oetker: Pizza vom laufenden Band – vom Werk bis in den Handel

Literatur